Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

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https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/bundeshaushalt-entwurf-ausgaben-ruestung

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Panzer und Drohnen sind halt nicht billig und die letzten Jahre war es Volkssport die Bundeswehr kaputt zu sparen, da muss man jetzt halt paar mehr investieren. Dasselbe muss früher oder später auch bei den Infrastrukturen passieren


Den Artikel hatten wir schon mal hier


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Wieder nur ein sinnloses Nebengeplänkel zur Ablenkung…

Was uns tatsächlich alle ärmer macht ist vorallem die Tatsache, dass mindestens die selbe Summe für Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaft zur Verfügung stehen aber komplett zweckentfremdet werden.

Ernsthaft… müssen wir wirklich jede geisteskranke Scheiße aus den USA nachmachen und nachplappern? Die halluzinieren auch ununterbrochen, dass ihre Verteidigungsausgaben dafür verantwortlich sind, dass sie sich kein vernünftigen Sozial- oder Gesundheitssystem leisten können.

Dabei müssen Verteidigung, Infrastruktur und Sozialsystem Hand in Hand gehen, denn ohne Letztere hätten wir nichts, was es wert wäre, zu verteidigen.

Ich stimme zu, dass alles Hand in Hand gehen muss. Aber äußere Sicherheit ist eine, vielleicht sugar die Kernaufgabe eines Staates und zu ihrem Leidwesen erleben die Ukrainer gerade wie Infrastruktur (von2014) zerstört wird, wenn man sie nicht auch verteidigen kann. Natürlich ist die Lage bei uns noch eine andere und ich will auf keinen Fall argumentieren, dass überall außer bei Aufrüstung gespart werden sollte.

Ich finde, man sollte die Verteidigung als Teil der Infrastruktur begreifen und Infrastruktur als Teil der Verteidigung. Was heute vielfach als “Aufrüstung” verschrien wird, ist leider auch nur ein lächerlich armseliger Versuch, Teile dessen wiederaufzubauen, was der Neoliberalismus in den letzten Jahrzehnten zerstört hat.

In Teilen der auch zur Verteidigung essentiellen zivilen Infrastruktur hat der neoliberale Raubbau ja inzwischen dazu geführt, dass nicht mal genug mehr Reserven vorhanden sind, um in Friedenszeiten den Alltag vernünftig abarbeiten zu können. (z.B. Gesundheitssystem, Bahn) Entsprechende Reserven würden also Allen immer zugute kommen. Außer natürlich den Profiteuren der Privatisierung, die Infrastruktur und Personal bis aufs Letzte für kurzfristige Profite ausquetschen wollen, nur um nach getanem Zerstörungswerkt wie ein Heuschreckenschwarm weiterzuziehen.



Vergiss nicht, dass die Bundeswehr nur sekundär Zivilist:innen schützt. In erster Linie schützt sie das Kapital.

Die Leute, gegen die sie uns verteidigen soll, haben leider wiederholt bewiesen, dass sie wahllos Alles beschießen, was ihnen in den Sinn oder vor die Waffe kommt. Gerne auch mal zivile Ziele bis hin zu einzelnen Zivilisten.

Ich bin absolut kein Freund der Bundeswehr (Eigentlich gehört der Verein aufgelöst und durch ein gemeinsames EU-Militär ersetzt), aber sie ist ein notwendiges Übel.





Das sind die Euros die im Sozialhaushalt fehlen und über Rüstungskonzerne in privater Hand landen. Yay.



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